Energiemanagementsysteme für fahrerlose Transportsysteme
Fahrerlose Transportsysteme sind häufig in sicherheitskritischen Bereichen wie Brandschutztoren oder Übergabezonen im Einsatz. Kommt es dort zu einem Spannungseinbruch oder Netzausfall, bleiben Fahrzeuge unter Umständen mitten im Durchfahrtsbereich stehen und blockieren Sicherheitsfunktionen sowie den Materialfluss.
Die Energieversorgung der FTS wird so ausgelegt, dass bei Netzstörungen eine kontrollierte Weiterfahrt ermöglich bleibt. Beim Ausfall der Netzspannung steht den Antrieben ausreichend Energie zur Verfügung, um den Gefahrenbereich selbstständig zu verlassen und eine definierte sichere Position anzufahren.
Dadurch konnten Brandschutzprozesse wie vorgesehen ausgeführt werden, ohne manuelle Eingriffe oder Verzögerungen im Betrieb. Nach Wiederkehr der Netzversorgung nehmen die Fahrzeuge ihren regulären Betrieb automatisch wieder auf.
Das Ergebnis: höhere Anlagenverfügbarkeit, mehr Prozesssicherheit und ein stabiler Materialfluss auch bei instabilen Netzbedingungen.
Mehrwert jenseits des Sicherheitsfalls
Die Vorteile der Pxt-Systeme gehen über Notfallsituationen hinaus:
- Lastspitzen-Reduktion: Stromspitzen im Betrieb werden abgefangen, was die Netzbelastung senkt und Netzgebühren reduzieren kann.
- Effizienzsteigerung: Energie, die beim Bremsen entsteht, wird zurückgeführt und für den Antrieb wiederverwendet.
Insbesondere in dynamischen Logistikprozessen mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit zahlt sich dieses Energiemanagement mehrfach aus.

